Nearshoring – Vor- und Nachteile

Einleitung:

Der neueste Begriff in der Wirtschaft lautet Crowdsourcing.

Es bezeichnet die Auslagerung von Aufgaben in der Regel an Privatpersonen. Diese sollen sich in ihrer Freizeit mit Problemen beschäftigen und diese lösen.
Das Ziel ist eine dauerhafte Vergabe von Aufträge an Dienstleister oder Unternehmen. Bereits seit den 60er Jahren gibt es Outsourcing.
Dabei begannen viele Textilunternehmen die Fertigung von Kleidung in Billiglohnländer durchführen zu lassen. Der wichtigste Entscheidungsfaktor für die Auslagerung waren die Kosten.
Trotz der Transportkosten und administrativen Aufwand ist es für die meisten Unternehmen immer noch günstiger, externe Firmen zu beauftragen, die Produktion ihrer Waren durchzuführen.
Auch im IT-Bereich gab es im Laufe der 80er Jahre einen kräftigen Schub. So waren Unternehmen damit beauftragt, Rechenzentren aufgrund der Komplexität zu produzieren.
 

Die Entscheidung für Outsourcing und ihre Folgen:

Bei den Arbeitnehmer kommt Outsourcing mit Sicherheit nicht gut an, da dies oft in Verbindung mit einem Arbeitsplatzabbau gebracht wird.

Doch heutzutage ist die Auslagerung von Teilaufgaben gängig. Gerade wenn es darum geht, den Kunden einen guten Wettbewerb und faire Preise anzubieten, kommt man um Outsourcing nicht herum.
Die Vorteile für das Unternehmen liegen auf der Hand. Denn man kann sich auf das Hauptgeschäft und die Kernkompetenzen konzentrieren. Es ist eine Reduktion der Prozesskomplexität möglich und der Handlungsspielraum kann erweitert werden. Außerdem ist es möglich die Fix- und Stückkosten weiter zu minieren.

Bei Übertragung der Aufträge geht das Ausfallrisiko auf den Dienstleister über. Doch nicht für jedes Unternehmen ist eine Entscheidung über Outsourcing vorteilhaft. Denn es gibt einige Gründe dagegen, wie z. B. eine ungewollte Weitergabe von wertvollen Wissen und Geschäftsgeheimnissen.
Es ist ein Verlust von Einfluss- und Kontrollmöglichkeiten gegeben. Eine Abhängigkeit von Dienstleist ist ebenso gegeben und kann unter Umständen gefährlich werden.
Weitere Informationen erhält man auf der Internetseite:
http://www.powersetup.de/it-nearshoring-vorteil-fuer-jede-firma/.
 

Nearshoring- Vor- und Nachteile:

Bei einigen Dienstleister wird zwischen Offsharing und Nearshoring unterschieden.

Aufgrund von Qualitäts- oder Preisfaktoren haben sich gerade für deutsche Unternehmen Dienstleister aus anderen Länder und Regionen als sehr attraktiv herausgestellt.

Dazugehören vor allem Länder im Osten von Europa. In der IT-Branche ist dies Indien, denn dort finden sich eine Reihe von Fachkräften, die für einen sehr geringen Stundenlohn bereit sind, zu arbeiten.
Nearshoring bedeutet somit, dass die Auslagerung in osteuropäische Länder hinsichtlich der Strukturen und Aufgaben verlagert werden. Viele Konzerne investieren nun stark in diese Regionen.
Denn sie möchte auch von den Lohnkosten profitieren. Bei einer Entscheidung für Nearshoring kann man die eigenen Risiken im Unternehmen minieren.
Es geht vor allem darum, dass man die besten geeignetsten Ressourcen zu dem richtigen Preis findet und dass der Ort für das Nearshoring passend ist.

Außerdem sollten Unternehmen heute mehr an Global Sourcing denken. Denn diese werden meist firmenintern gesucht. IT Mitarbeiter arbeiten oft im Unternehmen auf Bereitschaft. Dies sollte das Unternehmen bedenken, bevor es sich womöglich für Nearshoring entscheidet.