Datendiebstahl – Unternehmen schützen vor Hackern & KIs

 

So schützen sich Unternehmen vor KIs und Hacker

Ein Datendiebstahl ist für viele Unternehmen besonders gefährlich, denn hierbei werden häufig nicht nur personenbezogene Daten von Kunden gestohlen, sondern auch sensible Firmendaten, wie etwa Pläne und Preisinformationen. Dies kann dem Betrieb nachhaltig schaden und dafür sorgen, dass unternehmensinterne Daten in die falschen Hände geraten. Um dies zu verhindern, ist es notwendig, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen für den IT-Bereich zu treffen.

 

 

 

Die eigenen Mitarbeiter als Risikofaktor

Betriebe aller Branchen haben mit Datendiebstählen zu kämpfen, die häufig auf das riskante Handeln der eigenen Mitarbeiter zurückzuführen sind. Dies geschieht in vielen Fällen nicht absichtlich und mit dem Ziel, den Datenklau zu betreiben, doch auch unwissentlich kann es leicht passieren, dass der Schutz der Daten leidet und Firmengeheimnisse an die falschen Leute gelangen.

Der Grund ist, dass der Datendiebstahl meist hinter der Firewall passiert. Wenn hier keine speziellen Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden sind, haben Hacker oder KIs ein leichtes Spiel. Genau hier müssen Unternehmen ansetzen und technische Maßnahmen ergreifen, wie etwa die Data Loss Prevention.

 

Datendiebstahl – was ist die Data Loss Prevention?

Bei der Data Loss Prevention (DLP), auch als Data Leak Prevention oder Data Leakage Prevention bezeichnet, handelt es sich um eine Maßnahme aus der Informationssicherheit. Hierbei geht es darum, den Klau von Daten mithilfe von spezieller Hard- und Software zu verhindern. So können Schäden vermieden werden, die dem Mittelstand andernfalls häufig teuer zu stehen kommen und, je nach Datendiebstahl, nicht selten mehrere Millionen Euro betragen.

Mit den DLP-Maßnahmen kann zum Beispiel die Nutzung von USB-Sticks, aber auch WLAN-Schnittstellen und CD- bzw. DVD-Brennern überwacht und geregelt werden. Als Unternehmen legen Sie fest, welche Geräte erlaubt bzw. verboten sind und tragen so maßgeblich zur sogenannten Endpoint-Security bei. Hiermit gelingt es Ihnen, die Unternehmensdaten vor einem Diebstahl zu schützen und Hackern wie Künstlichen Intelligenzen keinen Zutritt zu gewähren.

Mögliche Maßnahmen könnten sein:

  • Auditor: Sie sehen, welche externen Endgeräte mit dem Firmennetzwerk verbunden sind oder waren.
  • Protector: Sie bestimmen, welche Geräte und Schnittstellen mit dem Netzwerk verbunden werden dürfen und welche nicht.
  • Encryptor: Sie nehmen die Verschlüsslung Ihrer Festplatten vor und minimieren so den Datendiebstahl.
  • Inspector: Sie klassifizieren die Daten und machen diese so noch sicherer.
  • Reporter: Sie werden über Vorfälle, welche die Sicherheit betreffen, informiert.

 

Vereint finden Sie das gesamte Angebot beispielsweise in der Software „Safend Data Protection Suite“.

 

 

Mehrfaktor-Authentifizierung und verschlüsselte Festplatten

Damit die Daten zu jedem Zeitpunkt sicher sind, ist es notwendig, die Mehrfaktor-Authentifizierung zu nutzen. In Zeiten der Quantencomputer ist der Passwortschutz nämlich nicht mehr gegeben. Mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung verdoppelt Sie die Sicherheit beim Login und Sie können hiermit unter anderem Remote-Zugänge und Web-Applikationen schützen, aber auch Cloud-Dienste lassen sich hiermit effektiv absichern. Möglich wird das zum Beispiel mit einem speziellen YubiKey-USB-Token.

Außerdem sind verschlüsselte Festplatten notwendig, um den Datendiebstahl im Betrieb zu verhindern. Auf diese Weise können Sie selbst große Datenmengen sicher speichern. Einen besonderen Schutz bietet die Hardware, wenn sie mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung gekoppelt wird. So wird verhindert, dass Dritte die Daten klauen oder Mitarbeiter diese unbeabsichtigt löschen können.

 

Erhöhter Datenschutz minimiert den Datendiebstahl im Unternehmen

Um die Daten im Unternehmen zu sichern, ist es wichtig, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Speziell hierfür entworfene Lösungen können den Schutz der Daten deutlich erhöhen und tragen so dazu bei, dass weniger Daten geklaut werden.

Die Maßnahmen greifen immer da, wo ein Schutz mittels Passwort nicht mehr ausreicht, zum Beispiel dann, wenn sich ein Firmenlaptop in einem Café über einen ungesicherten Zugang mit dem Internet verbindet. Hier haben Hacker ein leichtes Spiel, wenn das Gerät nicht entsprechend gesichert ist.

Gleiches gilt auch dann, wenn Mitarbeiter beispielsweise zuhause etwas aus der Firma auf ihren privaten USB-Stick herunterladen möchten. Wenn keine DLP-Maßnahmen getroffen wurden, ist dies problemlos möglich und der Datendiebstahl kann gelingen. Anders sieht es aus, wenn nur bestimmte USB-Sticks vom Betrieb erlaubt werden. Außerdem können Sie über Sicherheitsvorfälle informiert werden.

 

Fazit: DLP-Maßnahmen sind unabdingbar für die Datensicherheit

In einem jeden Unternehmen sollte der Schutz der Daten an oberster Stelle stehen, und zwar nicht nur aus eigenem Interesse, sondern auch, um sensible Kundendaten zu schützen. Mit spezieller Soft- und Hardware gelingt es Ihnen, dem Datendiebstahl in Ihrem Betrieb vorzubeugen und nur noch Geräte zu erlauben, die kein Risiko für das Firmennetzwerk darstellen. Auf diese Weise brauchen Sie sich vor KIs und Hackern nicht zu fürchten und zeigen auch nach außen hin, wie wichtig Ihnen der Datenschutz in Ihrem Unternehmen ist.